Campus

Kernidee des Projekts ist, dass das Quartier vom BOB KULTURWERK profitiert, und umgekehrt. Dazu ist es wichtig, die Quartiersbewohner und ihre Gäste direkt auf das Gelände einzuladen und aus der bisher ausschließlich privat, als Parkplatz genutzten Fläche einen öffentlichen Ort zu entwickeln.

Das Außengelände des BOB KULTURWERK ist dabei mit ca. 7.000m² eine der größten Freiflächen im dichtbebauten Stadtgebiet, dem ansprechende Grünanlagen und Parks, die ein Verweilen im öffentlichen Raum möglich machen, fehlen.

Mit der einfachen Maßnahme, den Zaun zum Gelände zu entfernen oder das Tor zu öffnen, halten wir es dabei jedoch nicht für getan! In der Vergangenheit hat die Öffnung des Tores für nur wenige Stunden stets dazu geführt, dass Autos widerrechtlich abgestellt wurden und Müll auf dem Gelände abgeladen wurde. Die Öffnung des Geländes muss deshalb unbedingt mit einer freundlich, offenen Neugestaltung des Geländes einhergehen. Es soll eine einladende, helle Fläche entstehen und kein dunkler, unheimlicher Ort!

Welche Maßnahmen sind geplant?

  1. Öffnung des Geländes durch Entfernung der Zäune

  2. Anlegen eines Fuß- und Fahrradweges, der die Wichlinghauser Straße direkt mit der Nordbahntrasse verbindet und zugleich den Schülern einen direkteren Weg zum Schulzentrum Ost ermöglicht. Der Weg soll gleichzeitig als Rettungszufahrt für die Veranstaltungshallen im BOB KULTURWERK genutzt werden können. Wichtig ist dabei eine gute Beleuchtung.

  3. Neugestaltung der Parkplätze. Ein Ziel ist dabei die Reduzierung des versiegelten Flächen.

  4. Einrichtung einer Cambio Carsharing Station auf dem Gelände zur Wichlinghauser Straße hin. Den Nutzern wird durch den beleuchteten Weg eine besonders helle und dadurch sichere Station angeboten. Die Anwohner werden durch Cambio die Möglichkeit wiedererlangen, am nachhaltigen Carsharing teilzunehmen, die durch Schließung der WSW Station vor einigen Jahren weggefallen ist. Die Station kann zusätzlich, wie am Mirker Bahnhof, von Besuchern der Nordbahntrasse optimal genutzt werden.

  5. Schaffung eines Grünstreifens auf der Grenze zwischen Gelände und Bürgersteig Wichlinghauser Straße. Der Straßenabschnitt wird so optisch geweitet. Bäume werden das Straßenbild unterhalb des Viadukts deutlich verbessern. Ggf. können durch eine Umgestaltung des Gesamtstraßenabschnitts mit deutlicher Verkehrsberuhigung (z.B. durch rote Pflasterung) neue Haltemöglichkeiten für die Eltern der Grundschule Wichlinghauser Straße geschaffen werden und die Sicherheit der Grundschüler erhöht werden.

  6. Rodung des Bahndamms unterhalb des Viadukts und Neubegrünung. Durch diese Maßnahme wird das Viadukt als Tor zu Wichlinghausen einen beeindruckenden Rahmen bekommen. Im Zusammenspiel mit dem neugestalteten Giesenberg entsteht eine harmonische Grünfläche unterhalb des Viadukts. (Bereits im Februar 2016 gestartet)

  7. Erschließung des Grundstücks zur Nordbahntrasse durch Anlage einer behinderten- und fahrradfahrerfreundlichen Rampe.

  1. Anlegen eines parkähnlichen Gemeinschaftsgartens mit Terrassen zum Liegen und Sitzen.

  2. Planung eines Containerdorfs mit Containern für Infopunkt, Quartiersbüro, Hostel, Sanitär

  3. Einrichtung einer Außengastronomie. Geplanter Start des Bauwagencafes „Kleine Pause“: Juni 2016

  4. Veranstaltung von kleinen Festivals und Flohmärkten