BOB KULTURWERK e.V. stellt Strategie für die BOB Quartiersküche vor

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Veröffentlicht am 14. Juli 2026

Vor mehr als 50 geladenen Gästen präsentierten Anne Lukas, Vorsitzende des BOB KULTURWERK e.V., und Frank Grünberg, Sprecher des KüchenRats der BOB Quartiersküche, am 13. Juli 2026 die Strategie, mit der der Verein die Küche mittel- und langfristig zu einem attraktiven Ort für Bildung und Begegnung im Quartier Wichlinghausen / Oberbarmen entwickeln will.

Der KüchenRat (siehe Bild) ist das siebenköpfige Gremium, das die Vermietung und den Betrieb der BOB Quartiersküche verantwortet. In ihm engagieren sich Menschen aus dem Quartier, die die gemeinwohlorientierten Initiativen, die sich in der Vergangenheit in der Küche gebildet haben, weiterführen und in ihrer Vielfalt erweitern wollen.

Selbstversorgung in einem Architektur-prämierten Ambiente

Lukas und Grünberg betonten die Alleinstellungsmerkmale, die die BOB Quartiersküche für öffentliche und private Veranstaltungen bietet:

  • einen flexibel gestaltbaren Raum für bis zu 50 Personen
  • mit der Möglichkeit der Selbstversorgung
  • in einem einzigartigen, Stadtteil-spezifischen und Architektur-prämierten Ambiente
  • mit guter Verkehrsanbindung sowie der
  • Option zur Erweiterung von Veranstaltungen in die Nachbarschaftsetage

Herausforderung: Einen wirtschaftlich tragbaren Mix entwickeln

Nachdem BOB KULTURWERK am 1. Juni 2026 den Mietvertrag für die BOB Quartiersküche unterzeichnet habe, bestehe die große Herausforderung nun darin, einen guten, wirtschaftlich tragbaren Mix aus Mieteinnahmen und der Förderung von gemeinwohlorientierten Initiativen zu entwickeln, sagte Grünberg. Anders als in den Jahren zuvor sei nun auch die Vermietung an private und gewerbliche Mieter möglich. Gleichzeitig stehe der Verein nun in der Pflicht, die Betreibskosten zu schultern. „Die nächsten Monate stellen für uns eine Laborphase dar“, erklärte er. „Ende 2026 müssen wir prüfen, ob unser Konzept sich wirtschaftlich rechnet.“

Gleichzeitig hoffe er, dass sich die Dinge weiter so gut wie bisher entwickelten. „Wir werden in Kürze das Gespräch mit weiteren potenziellen Unterstützerinnen und Unterstützern suchen.“ Die anwesenden Gäste zeigten sich angetan von der Präsentation und spendeten dem Vortrag großen Applaus. Anschließend zeigte sich, was in der BOB Quartersküche schon jetzt alles geht: bei schönem Wetter, kalten Getränken und leckerem Essen außerhalb und innerhlab der Küche netzwerken und Kontakte zu anderen Menschen im Vierteil knüpfen.